Bernd Joppichs Weblog


Bernd Joppich, Lernertagebuch
6. Januar 2009, 4:29 pm
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MMF3, Modul 2, Einheit 1, Aufgabe 1

Meine Eindrücke zu einigen Online-Zeitungen

Zeit Online

Ich habe mir Zeit Online nie genauer angeschaut, weil ich bisher nur die Wochenzeitung im Papierformat gelesen oder einzelne Berichte aus Zeit Online heruntergeladen habe. Jetzt bin ich doch sehr erstaunt zu sehen, dass Zeit Online nicht nur ein wöchentlich erscheinendes Magazin ist, sondern tagesaktuelle Nachrichten und Berichte bringt. Es gibt sogar Video-Nachrichten verschiedener Anbieter.

Bisher habe ich meinen Kursteilnehmern in der B2 oder C1 im Hinblick auf TestDaF oder DSH empfohlen, regelmäßig in der „Zeit“ die Rubrik „Wissen“ zu lesen. (Bei uns in der Schule liegt „Die Zeit“ aus.) Ich werde in Zukunft meine Empfehlung differenzieren: nicht nur auf die Zeitung in Papierform hinweisen, sondern auch detailliert auf die Online-Zeitung. Hier speziell sind die Rubriken „Wissen“, „Bildung“ und „Campus“ für meine Leute interessant.

Was meine Leute besonders ansprechen dürfte, ist die Video-Reihe Dr.Max. Ich werde einzelne Videos unbedingt selber im Unterricht verwenden (mit Laptop und Beamer). Auf dem Niveau von C1 oder der zweiten Hälfte von B2 müssten auch einfachste didaktische Hilfen zum Verständnis genügen.

Am besten könnte ich die Videos als Ergänzung im Anschluss an ein Lektionsthema verwenden – es wäre der bildunterstützte Abschluss eines Themas, das wir uns in der Klasse erarbeitet haben. (Oder die Zusammenfassung oder vielleicht auch nur ein Beispiel zu einem erarbeiteten Thema.) Ich könnte umgekehrt die Videos auch als Einstieg zur Wortschatzarbeit für ein bestimmtes neues Thema benützen. Eine dritte Möglichkeit, die mir dazu einfällt, wäre eine Unterrichtseinheit „Wissenschaftsthema der Woche“, die ich in der B2 einführen könnte, in der regelmäßig ein Wissenschaftsthema von mir oder auch von Schüler-Arbeitsgruppen vorgestellt werden könnte.
Unbedingt auch das Archiv beachten!

stern.de

stern.de bietet ebenfalls tagesaktuelle Nachrichten. Bunter aufgemacht als „Die Zeit“. Für die Leute in B2 und C1, die studieren wollen, kommen besonders die Rubriken „Wissenschaft & Gesundheit“ und „Kultur“ in Frage.

Mir scheint, dass die Wissenschaftsthemen im Stern stärker unter dem Aspekt „Wissen im Alltag“ zusammengestellt sind. Sehr gut erreichbar ist der Einstieg in die „Videos Wissenschaft“. Sie befinden sich in der rechten Spalte der Startseite „Wissenschaft“. Darunter befindet sich ein Button, von dem aus man direkt ins Video-Archiv kommt. Diese Videos sind für Studienbewerber in B2 oder C1 ebenso empfehlenswert wie die Videos von Zeit Online.

Toll finde ich in stern.de die vielen Wissenstests, die meinen Leuten in B2 und C1 sicher viel Spaß machen werden. Was ich noch genauer herausfinden muss: Wie viel Landeskunde und Kenntnis der aktuellen Situation in Deutschland in den Tests vorausgesetzt wird. Die Kursteilnehmer, die aus anderen Kontinenten kommen oder auch nur aus anderen europäischen Staaten, könnten schnell frustriert werden, wenn zu viel vorausgesetzt wird. – Vielleicht kann ich meine Empfehlungen in der Klasse danach noch spezifizieren oder gezielt didaktische Hilfen geben.

Sehr interessant sind aber auch die vielen Fotostrecken. Damit lässt sich schon in der Grundstufe etwas machen. Zum Beispiel „Bilder des Tages“: Ein ganz großes Foto und ganz wenig erklärender Text dazu. Natürlich ist der Text für die Grundstufe viel zu schwer, aber hier könnte ich als Lehrer mit Erklärungen helfend eingreifen. Oder man kann einfach nur über die Hauptbegriffe sprechen und sie auf das Bild beziehen. Eine solche Aufgabe könnte auch von Arbeitsgruppen in der Grundstufe vorbereitet werden.

Es ist für mich überlegenswert, ob ich nicht auch in Grundstufen-Kursen eine kurze, regelmäßig wiederkehrende Unterrichtseinheit „Aktuelles“ einrichte, in der über solche Fotostrecken gesprochen werden könnte. Der Vorteil wäre zweifach. Wir könnten Worterschließungsübungen machen, und die Schüler würden regelmäßig ein bisschen Landeskunde mitbekommen.

Was mir auch wieder sehr gut gefällt, ist, dass man die „Bilder der Tages“ sehr bequem in der rechten Spalte auf der Startseite von stern.de erreichen kann.

Ein großes technisches Problem hatte ich allerdings mit stern.de: Die Videos sind offensichtlich nur für den Internet-Explorer aufbereitet; ich benütze aber normalerweise den Feuerfuchs, wenn ich ins Internet gehe. Ich konnte die Videos im Feuerfuchs erst dann zum Laufen bringen, nachdem ich die Browser-Engine gewechselt hatte, also effektiv innerhalb von der Feuerfuchs-Oberfläche auf den Explorer umgestiegen war.



Bernd Joppich, Lernertagebuch
2. Januar 2009, 12:13 am
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Gedanken zum Modul 2, Einheit 1,
1. und 2. Schritt

Arbeit mit

  • Online-Nachrichten von Zeitungen oder Magazinen
  • Nachrichten von ARD oder ZDF

Eine Deutschstunde damit gestalten?
Mögliche Aufgaben von Schülern:

  • Nachricht heraussuchen
  • Video dazu anschauen
  • Zusammenfassung für die Lerngruppe + Bericht, welche Infos daraus neu sind

„Das Arbeitsprinzip der Lernenden wäre wohl lesen/hören/sehen – zusammenfassen – ergänzen – aufbereiten/verstehen – präsentieren.“ (Donath)

Arbeit im Unterricht:

Mit Laptop und Beamer und die Aufgaben dann direkt bearbeiten, oder zu Hause Aufzeichnungen machen und mit Stick arbeiten.
Vielleicht hilfreich:

Cornelia Gick: „Training zum Hörverstehen: Fernsehen im Internet“

Starten mit Klick auf „Launch Presentation“.
Gut: Hinweis zu „nano“
Überhaupt eine sehr gute, systematische Orientierung zu den Programmen der diversen Fernsehsender. Ich müsste die darin enthaltenen Übersichten in den Unterricht der Mittelstufe einbringen, mehrmals.
(> Medienkompetenz erlernen)

3. Schritt
Top-Thema der Deutschen Welle:

Insbesondere das Top-Thema-Archiv nutzen!

Was mir sofort dazu einfällt: Eine gute Möglichkeit, ein Thema in der Mittelstufe zu vertiefen, das vom Lehrwerk vorgegeben wird. Das Archiv bietet dazu viele Anbindungsmöglichkeiten.
Ablauf im Unterricht etwa so:

  • Artikel zunächst nur hören (dazu Laptop + Lautsprecher nötig); Stichworte in Einzelarbeit
  • In Kleingruppen Stichworte vergleichen; verstandenen Inhalt vorläufig sichern
  • Gedruckten Artikel nachlesen.
  • Zwischenschritt für eine erschwerte Version: Text mit Beamer an die Tafel projizieren, sodass das Glossar noch nicht benutzt werden kann. (Dazu Beamer anschließen.) Wörterbuch verbieten. Wortschatz-Erschließungsübungen.
  • Dann erst die Fotokopie des Textes, einschließlich Glossar, austeilen. Fragen zum Text in den Kleingruppen lösen.
  • Im Plenum den Inhalt sichern. Fragen zum Text besprechen.

Hausaufgaben:

  • Die Arbeitsaufträge bearbeiten.
  • Den Originaltext lesen.
  • Das Ganze im Bedarfsfall auf Gruppen verteilen. Evtl Kurzreferate.
  • Besprechung der Hausaufgaben im Plenum. Referate, Abschlussdiskussion.

Mir scheint es ganz wichtig, dass meine Leute sich an solche Arbeitsabläufe gewöhnen und entsprechend auch mit den Online-Nachrichten der Fernsehsender oder mit den Online-Nachrichten der Print-Medien arbeiten lernen. > Lernziel: Medienkompetenz erwerben.

Fazit:
Vom didaktisierten Ansatz der Deutschen Welle her sollte ich die nicht didaktisierten Angebote der Print-Medien und der Fernsehsender beurteilen.
Für mich neu in Zeit-Online: Videos



Bernd Joppich, Lernertagebuch
9. November 2008, 4:20 pm
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Jetzt bin ich wieder in der Lage, mich um MMF3 zu kümmern. Die letzten 14 Tage waren harte Arbeit in der Schule: Test-DaF-Vorbereitungskurs, den ich und Ingrid zusammen durchgeführt haben. Viele Korrekturen, es blieb keine Zeit für MMF3. Aber die Arbeit hat sich gelohnt; die Teilnehmer gehen hochmotiviert in die Prüfung am nächsten Donnerstag. Ich habe auch das befriedigende Gefühl, dass wir Lehrer unser Optimum gegeben haben, um sie gut auf die Prüfung einzustellen. – Ende der Arbeit eines Jahres.

Ziel für heute:

Orientierung, was in dieser Woche im Gruppenforum ablief; Information über Portfolio-Arbeit; Arbeitsweise genauer überlegen.

Sichworte:

Hannele Kara:

eine Sammlung von Schülerarbeiten und Bewertungen, die das Wissen und Können des Schülers repräsentieren soll

  • Leistungsmappe (beste Arbeiten)
  • Entwicklungsmappe (Entwicklung darstellend)
  • Repräsentationsmappe (gelungenste Arbeiten; vermutlich Außendarstellung)

„Ganz am Anfang des Kurses wurden die Auffassungen der Schüler über ihre mündlichen Deutschkenntnisse, ihre Schwächen und Stärken notiert. Anhand von diesen ersten Meldungen wurde der Kursplan zusammengefasst, die Ziele des Kurses wurden formuliert und die Lernaufgaben festgelegt. Der Ausgangspunkt war der Dialog zwischen dem Schüler und dem Lehrer und gegenseitiges Bekanntwerden aller Beteiligten.“ (H. Kara)

Könnte mit einer solchen Einstiegsrunde in der neuen B2 am Montag in einer Woche beginnen. – Die Selbsteinschätzung der Schüler könnte ich am Ende mithilfe einer dreistufigen Skala formalisieren, Karas Vorgabe entsprechend abändern:

„1) Sprachträger der Grundstufe, 2.) selbständiger Sprachträger und 3) gewandter Sprachträger. In Grenzfällen wurden auch Plus- und Minus-Zeichen verwendet.“

Durch solch eine Evaluation am Ende kann der vorangegangenen mündlichen Selbsteinschätzung mehr Gewicht verliehen werden. Also zunächst eine mündliche Runde. Dann eine vorgegebene Formulierung zum Ankreuzen. Dies zur Arbeitsgrundlage für die weitere Kursarbeit machen. Später immer wieder darauf zurückkommen.

Ich finde R. Donaths Bemerkung sehr hilfreich, man solle sich in kleinen Schritten im Unterricht an die Portfolio-Methode herantasten.

Allmählich gerate ich wieder in einen Zustand so wie in den produktiven Zeiten des MMF2, als die Anregungen aus dem Kurs mich gleich auf konkrete Anwendungen in meiner Arbeit gebracht haben.

Offen, weiter verfolgen:

Verstehe den Tipp von R. Donath nicht, den Tagebuch-Eintrag für die Arbeit eines Tages jeweils auf einer neuen Seite zu machen. Neue Seiten würde ich gefühlsmäßig für zusammenfassende Reflexionen nutzen. – Mit der Kara-Lektüre weitermachen.

Bearbeitung des ersten Moduls bis 20. November.



BERND JOPPICH, LERNERTAGEBUCH
27. Oktober 2008, 9:14 pm
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Der Beginn des MMF3-Kurses ist ein guter Anlass für eine Standortbestimmung. Als ich vor ein paar Tagen mein Profil für die Goethe-Lernplattform aktualisierte, schrieb ich von Internet-Euphorie und Internet-Enttäuschung. Mein Verhältnis zur Verwendung neuer Medien ist tatsächlich sehr gespalten. Es hat mir Spaß gemacht, Klassenblogs einzurichten; es hat mir auch großen Spaß gemacht, HotPot-Übungen zu entwickeln. Andererseits haben die Kursteilnehmer keineswegs so selbstverständlich auf Klassenblog und interaktive Übungen zugegriffen, wie ich mir das vorher vorgestellt hatte.

Internet-Euphorie: Am besten ist es mit dem Internet in der Stufe A2 des D-Kurses gelaufen, als wir Texte in Perfekt und Präteritum geschrieben haben. Das war im Februar und März 2008. Die Teilnehmer haben meiner Kollegin Ingrid Herrmann und mir selbstverfasste Texte per E-Mail geschickt, die wir dann im Klassenblog veröffentlicht haben. Das hat allen Beteiligten Freude gemacht. Mich haben diese Texte in der Weise inspiriert, dass ich einzelne Texte zu interaktiven Übungen umgeschrieben habe; so entstand das Opus „Zwei Einbrecher“. – Yang Gao, eine der Autorinnen dieser Geschichte, hat zu dieser Zeit ihr Talent entdeckt, Texte auf Deutsch zu formulieren. Sie hat ihre Fähigkeit in den beiden nachfolgenden Kursen B1 und B2 weiterentwickelt, hat vorzeitig – ohne am C1-Kurs teilzunehmen – die DSH geschrieben und bestanden und studiert in diesem Semester bereits an der Uni Stuttgart Maschinenbau. Für sie hat es sich bestimmt gelohnt, dass sie damals viele Texte geschrieben hat – einfach so, aus Spaß. Und ich sehe im Nachhinein, dass mein Korrekturaufwand „nicht umsonst“ war. An solchen Erfolgsgeschichten muss ich mich festhalten. Ich kann daran vielleicht auch lernen, dass der Internetgebrauch eine von vielen Möglichkeiten ist, wie ich als Lehrer meine Schüler ansprechen kann. Ich soll gar nicht erwarten, dass das der einzige Weg ist.

Jedenfalls war ich immer wieder erstaunt darüber, wie oft ich im Unterricht mit Laptop und Beamer via WLan ins Netz gehen musste, um meinen Leuten bestimmte Dinge zu zeigen. Es ist offenbar nicht selbstverständlich, dass junge Leute das Internet produktiv nutzen können. Für uns Lehrer bleibt die Aufgabe, sie beim Erwerb von Medienkompetenz zu begleiten.

Internet-Enttäuschung: Im Sommer hatte ich meinen Internet-Durchhänger. Das Verhältnis von Arbeitsaufwand und Ergebnis schien mir nicht in Ordnung zu sein. Ich habe lieber einige Wissenschaftssendungen im Fernsehen aufgenommen und auf DVD gebrannt. Die konnte ich dann im Unterricht direkt zeigen und besprechen. Aber das war ja auch in einem B2-Kurs. Da hatten die meisten Teilnehmer schon ein sprachliches Niveau, das es ihnen erlaubte, große Teile der Sendungen mit meiner Hilfestellung zu verstehen.

Wahrscheinlich sollte ich in Bezug auf Mediennutzung tatsächlich nicht zu sehr in Alternativen denken, sondern mehr die Angebote sehen, die das Internet bietet. Einigen Schülern – und vielleicht auch mir – nützen sie, anderen helfen sie nicht weiter.



BERND JOPPICH, LERNERTAGEBUCH MMF3
24. Oktober 2008, 11:06 pm
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Ich möchte diesen Blog, den ich schon im Oktober 2007 für den Kurs MMF2 angefangen habe, ab jetzt für den Kurs MMF3 nutzen.



Bernd Joppich, Lernertagebuch
26. April 2008, 11:40 am
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Nach einer längeren HTML-Lernphase klappt es inzwischen mit Hot Pot-Übungen, in die Tabellen eingebaut sind. Vorgestern konnte ich auch in einer Hot Pot-Übung Fonts mittels CSS farblich ändern und dadurch für die Schüler die Aufgabenstellung deutlicher machen.

Nächste Ziele:

  • Diverse Tabellenformen
  • Gitternetzlinien farblich anlegen (mit CSS)
  • Nach einem Weg suchen, wie man Klassifizierungs-Übungen realisieren kann: Einordnung vorgegebener Elemente in vorgegebene Klassen.
    Am besten wäre es, wenn ich Wörter in vorgegebene Tabellenfelder verschieben könnte. Eine solch elementare Funktion müsste eigentlich mit einem der Hot Pot-Basisprogramme zu bewältigen sein. Oder ich muss in fernerer Zukunft Java programmieren lernen.


Bernd Joppich, Lernertagebuch
24. Februar 2008, 11:26 pm
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Hot Potatoes

Wenn ich es jetzt richtig verstehe, kann man auf den Masher verzichten. Er bringt Arbeitsvereinfachung, man kann Serien von Übungen zusammenheften und ihnen ein einheitliches Erscheinungsbild geben. Aber so etwas kann man auch – wie ich es mehrfach gemacht habe – mit dem einfachen Hot-Pot-Programm erreichen, siehe etwa die Übung zu je – desto.

Was ich in den letzten Tagen dazugelernt habe, ist die Verwendung von Tags, etwa zur Formatierung von Textteilen (Fettdruck einzelner Wörter oder Zentrierung von Text). In Hot Pot werden die einzelnen Tags direkt in den Text eingefügt, der im Schreibfeld sichtbar ist. – Vermutlich ist die Verwendung von Tags auch ein Weg, wie ich meine Formatierungsprobleme bei Listen in Nvu lösen kann: Direkt in den Quelltext hinein und Tags setzen.

Außerdem habe ich gestern gelernt, durch Einfügen von Kommentartext eine Mix-Übung in eine vorgegebene Situation einzubetten.



Bernd Joppich, Lernertagebuch
11. Februar 2008, 9:11 pm
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Nachtrag zum Ende vom Ende

Am Donnerstag habe ich unseren Stuttgart-Webquest, die letzte Aufgabe für MMF2, so abgeändert, dass alle Seiten in einer dreispaltigen Form erscheinen. Der Webquest ist jetzt um einiges ansehnlicher und lesbarer als in der früheren Fassung. Nötig war das für MMF2 eigentlich nicht mehr, wie ich dem Gruppenbuch entnehme; unsere Tutorin sieht diese Aufgabe als erfüllt an. Ich konnte so aber weitere Erfahrungen mit Nvu sammeln.

Trotzdem bleiben für mich immer noch Probleme: Die Erstellung von Listen in Nvu funktionierte nicht so, wie ich es wollte – die Schriftgröße der Nummerierung eines Absatzes passte nicht zur Schriftgröße des Absatzes. Das war in der früheren Fassung ganz extrem unschön. Ich sehe bisher noch keine Möglichkeit, diese beiden Größen in Nvu aufeinander zu beziehen.

Am Donnerstag jedenfalls ließ ich die Listenerstellungsfunktion in Nvu beiseite und stellte die erste Einrückung eines Absatzes per Tabelle her. Das funktionierte gut. Der Text bestand dann aus einer zweispaltigen Tabelle; in der ersten Spalte steht die Nummer und in der zweiten Spalte der Absatztext. Aber die zweite Einrückung, also die Einfügung einer Tabelle in die zweite Tabellenspalte, ging nicht mehr gut. Also habe ich den Text der Unterabschnitte voräufig per Leerzeichen von a), b), c) abgesetzt. Das klappt bei Einrückungen, die nur aus wenigen Worten bestehen, wie in Seite 2 des Webquests.

Außerdem habe ich den Verdacht, dass die geänderten Einzelseiten des Webquests erheblich mehr Speicherplatz benötigen als die früheren Fassungen, auch wenn Passagen der früheren Fassungen in der neuen Version gelöscht sind. Vielleicht bedeutet das, dass das Löschen von Textteilen nur darin besteht, dass diese Teile „auskommentiert“ werden. Eine interessante Frage für Fachleute.

Fazit: Die Handhabung von Nvu erschien mir am Anfang, als ich mich zum ersten Mal damit beschäftigte – also vor fünf Wochen – sehr leicht. Doch je länger ich damit arbeite – und vielleicht auch anspruchsvoller werde -, desto schwieriger wird es subjektiv.



Bernd Joppich, Lernertagebuch
2. Februar 2008, 2:46 pm
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Gestern konnte ich weitere positive Erfahrungen mit Nvu sammeln. Ich habe die etwas simpel gestrickte, einspaltige Webseite über die Umgebung von Stuttgart in eine ansprechendere dreispaltige geändert. Ich denke, dass diese Fassung besser lesbar ist als die vorige. Und weil die Seite sehr lang ist, konnte ich auch gleich die Gelegenheit nutzen und ein Inhaltsverzeichnis erstellen. – Dabei habe ich zwei Dinge gelernt:

  1. Die Kopierfunktion nimmt auch Links mit. Ich konnte tatsächlich die in der ursprünglichen Fassung enthaltenen Links in die mittlere Spalte der neuen Seite per Kopieren und Einfügen übernehmen. Auch seiteninterne Verweise bleiben erhalten. Eine große Zeitersparnis.
  2. Die Funktion „Inhaltsverzeichnis einfügen“ in Nvu ist sehr nützlich. Man muss nur darauf achten, dass alle gleichrangigen Überschriften auch in derselben Überschrift-Schriftgröße geschrieben werden. Und Überschriften von Unterkapiteln sollten einen Schriftgard kleiner sein. Dann kann das Programm damit gut umgehen. Zum Beispiel sind in meinem Text die Titel „Esslingen“, „Waiblingen“ und „Ludwigsburg“ auf demselben Niveau. Ich habe ihnen die Schriftgröße „Überschrift 3 “ zugewiesen. Untertitel sind in diesem Text „Schwäbische Alb“ und „Schwarzwald“. Diese Titel haben die Schriftgröße „Überschrift 4“. Das heißt, die Zuordnungen im Menü von „Überschriften einfügen“ waren: h1 > Überschrift 3, bzw. h2 > Überschrift 4. Mit diesen beiden Informationen kam das Programm bei der Erstellung des Inhaltsverzeichnisses aus. Die Titelzeilen der Seite, „Bernd Joppich“ bzw. „Die Umgebung von Stuttgart“ kommen – wie es gedacht war – im Inhaltsverzeichnis nicht vor . Warum? „Bernd Joppich“ hat die Schriftgröße „Überschrift 1“, und „Die Umgebung von Stuttgart“ hat die Größe „Normaler Text“, aber vergrößert.

Geklärte Frage:

  • Kann man Kommentare in einem Blog ändern, nachdem man sie akzeptiert hat?
    Ja, man kann. Im Dashboard wird im Fenster „Kommentare“ der betreffende Text angezeigt. Darunter gibt es – wenn er schon akzeptiert wurde – die anklickbaren Optionen Bearbeiten / Löschen / Zurückweisen / Spam.

Damit sind meine Überlegungen zum Vorschlag von Uli Mattmüller (Tagebuch, 11.12.2007) hinfällig. Man kann, wie Uli meinte, in einem Blog den Schülern Aufgaben stellen, sie können ihre Lösung als Kommentar in den Blog stellen, und ich kann als Lehrer diese Kommentare korrigieren.

Ungeklärte Fragen:

  • Tabellen im Blog. Es muss gehen. Siehe zum Beispiel den Webquest von Elvira Burster, erstellt für den MMF2-Kurs. Zum Hochladen in den Blog sind nur folgende Formate möglich: jpg, jpeg, png, gif, pdf, doc, ppt, odt. Folglich scheint es nur den Weg zu geben, eine Tabelle in Power Point zu erstellen und dann hochzuladen oder als PDF. Oder man muss direkt mit dem Quelltext arbeiten. Etwas anderes geht offenbar nicht; ich habe es ja selbst erlebt, wie eine Word-Tabelle nach dem Einfügen in den Blog-Text in sich zusammengefallen ist.
  • Verwendung von Stylesheets in Nvu.


      Bernd Joppich, Lernertagebuch
      31. Januar 2008, 12:02 am
      Filed under: Nicht kategorisiert

      Ingrid, Daniela und ich hatten gestern Nachmittag als MMF2-Arbeitsgruppe die Schlussbesprechung . Wir haben unsere verschiedenen Vorarbeiten diskutiert und die Lösungen abgeschickt. Unser Konzept eines Webquests, das wir in Modul 3 erarbeitet hatten, konnten wir in verschiedenen Versionen darstellen: als Power Point-Präsentation und als Website. Je nach Interessen und persönlichen Wünschen hatten wir die Arbeit aufgeteilt. Ingrid und Daniela hatten in Power Point gearbeitet, und ich hatte mit Nvu eine Website erstellt. (Und als „Nebenprodukt“ habe ich gleich eine eigene Homepage für mich gebastelt, die ich dann später als Ort für das Speichern von Unterrichtsmaterial nutzen will.)

      Große Erleichterung gestern, der Zeitdruck fällt von uns ab. Für mich wenigstens war die Arbeit an den Webseiten – neben meinem Vollzeitjob – durchaus eine größere Belastung.

      Zum Beispiel war einen Tag vor der Besprechung, am Dienstagabend Hektik angesagt. Ich sehe mich noch, wie ich die letzte Fassung der Homepage-Indexseite in der Eile vor dem Hochladen falsch umbenannt habe und dann wenig erfreut feststellte, dass dann wieder die allererste Fassung als Indexseite im Netz stand. Also ruhig, ruhig, noch mal nachdenken und den Papierkorb gefühlvoll noch dem kostbaren Stück durchsuchen. Es durfte nicht verloren gegangen sein.

      Doch als nach dem erneuten Hochladen die beiden Bilder vom ÖZ auf der Homepage nicht erschienen, sondern nur der ihnen zugewiesene Platz und der Alternativtext, war ich mit meinem Anfängerlatein definitiv am Ende. Das war dann das zweite Mal bei meiner Arbeit mit Nvu, dass ich Emis Hilfe doch in Anspruch nehmen musste. Sie fand beim Durchmustern des Quelltextes den Fehler – einen einigermaßen hinterhältigen Fehler, wie ich finde. Ich hatte den Bilddateien die Namen „ÖZ Weihnachten“ bzw. „ÖZ Weihnachten 1“ gegeben. Diese Namen enthalten Großbuchstaben und Pausen, und das mag Nvu offenbar gar nicht gerne. Bei der Erstellung der Links in der Nvu-Datei hatte das scheinbar nichts ausgemacht, auch die Vorschau zeigte beide Bilder korrekt (!), aber der Homepage-Server hat mir diese Namen beim Empfang der Dateien übel genommen.

      Ich werd´s nicht mehr vergessen, sämtliche für Nvu bestimmte Dateinamen klein und in einem Wort zu schreiben. – Leider habe ich in der sonst sehr guten Nvu-Hilfe darüber nichts gefunden.

      Ansonsten sind wir drei mit unseren Resultaten erst einmal zufrieden.