Bernd Joppichs Weblog


Bernd Joppich, Lernertagebuch
9. November 2008, 4:20 pm
Filed under: Nicht kategorisiert

Jetzt bin ich wieder in der Lage, mich um MMF3 zu kümmern. Die letzten 14 Tage waren harte Arbeit in der Schule: Test-DaF-Vorbereitungskurs, den ich und Ingrid zusammen durchgeführt haben. Viele Korrekturen, es blieb keine Zeit für MMF3. Aber die Arbeit hat sich gelohnt; die Teilnehmer gehen hochmotiviert in die Prüfung am nächsten Donnerstag. Ich habe auch das befriedigende Gefühl, dass wir Lehrer unser Optimum gegeben haben, um sie gut auf die Prüfung einzustellen. – Ende der Arbeit eines Jahres.

Ziel für heute:

Orientierung, was in dieser Woche im Gruppenforum ablief; Information über Portfolio-Arbeit; Arbeitsweise genauer überlegen.

Sichworte:

Hannele Kara:

eine Sammlung von Schülerarbeiten und Bewertungen, die das Wissen und Können des Schülers repräsentieren soll

  • Leistungsmappe (beste Arbeiten)
  • Entwicklungsmappe (Entwicklung darstellend)
  • Repräsentationsmappe (gelungenste Arbeiten; vermutlich Außendarstellung)

„Ganz am Anfang des Kurses wurden die Auffassungen der Schüler über ihre mündlichen Deutschkenntnisse, ihre Schwächen und Stärken notiert. Anhand von diesen ersten Meldungen wurde der Kursplan zusammengefasst, die Ziele des Kurses wurden formuliert und die Lernaufgaben festgelegt. Der Ausgangspunkt war der Dialog zwischen dem Schüler und dem Lehrer und gegenseitiges Bekanntwerden aller Beteiligten.“ (H. Kara)

Könnte mit einer solchen Einstiegsrunde in der neuen B2 am Montag in einer Woche beginnen. – Die Selbsteinschätzung der Schüler könnte ich am Ende mithilfe einer dreistufigen Skala formalisieren, Karas Vorgabe entsprechend abändern:

„1) Sprachträger der Grundstufe, 2.) selbständiger Sprachträger und 3) gewandter Sprachträger. In Grenzfällen wurden auch Plus- und Minus-Zeichen verwendet.“

Durch solch eine Evaluation am Ende kann der vorangegangenen mündlichen Selbsteinschätzung mehr Gewicht verliehen werden. Also zunächst eine mündliche Runde. Dann eine vorgegebene Formulierung zum Ankreuzen. Dies zur Arbeitsgrundlage für die weitere Kursarbeit machen. Später immer wieder darauf zurückkommen.

Ich finde R. Donaths Bemerkung sehr hilfreich, man solle sich in kleinen Schritten im Unterricht an die Portfolio-Methode herantasten.

Allmählich gerate ich wieder in einen Zustand so wie in den produktiven Zeiten des MMF2, als die Anregungen aus dem Kurs mich gleich auf konkrete Anwendungen in meiner Arbeit gebracht haben.

Offen, weiter verfolgen:

Verstehe den Tipp von R. Donath nicht, den Tagebuch-Eintrag für die Arbeit eines Tages jeweils auf einer neuen Seite zu machen. Neue Seiten würde ich gefühlsmäßig für zusammenfassende Reflexionen nutzen. – Mit der Kara-Lektüre weitermachen.

Bearbeitung des ersten Moduls bis 20. November.

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